Die Betreiber der MVA Göppingen düpieren das Regierungspräsidium Stuttgart

Presse

Die Betreiber der MVA Göppingen düpieren das Regierungspräsidium Stuttgart

OB Guido Till schickt brisanten Fragenkatalog mit vielen Ungereimtheiten bezüglich dem Betreiber der MVA Göppingen an den Landrat E. Wolff, die Kreisräte und die Gemeinderäte der Stadt Göppingen. Landrat Wolff muss seinen unrealistischen Zeitplan bezüglich der Informationen der Öffentlichkeit endlich aufgeben.

Bei den Vorbereitungen von Unterlagen ist aufgefallen, dass die Müllverbrennungsanlage (MVA) in Göppingen laut Angaben des Betreibers bereits im Jahr 2016 mit 163.780 Tonnen deutlich mehr Müll verbrannte, wie seitens der Behörden genehmigt (157.630 Tonnen/Jahr). Wer kontrolliert die Betreiber? Ist die MVA in GP ein Selbstbedienungsladen, um Profite zu Lasten der Landkreise und der Bevölkerung zu maximieren? So sollen Gemeinden und Landkreise laut Analyse eines Fernsehsenders bis zum vier-/fünffachen (+400%) der tatsächlichen Kosten für die Müllentsorgung bezahlen (Kosten pro Tonnen 30-40 Euro, die Kommunen bezahlen 160-180 Euro). Der brave Bürger bezahlt das mit seinen überhöhten Müllgebühren.

Forderungen:

  1. Der Kreistag und Landrat E. Wolff müssen sich mehr Zeit nehmen, um das Verhalten der Betreiber zu analysieren und eine genaue detaillierte Prüfung der geplanten 5. Vertragsänderungen in die Wege leiten. Eine Entscheidung über den Antrag der EEW zur Ausweitung der Kapazitäten scheint uns in 2017 nicht mehr realistisch.
  2. Der Termin zur Information der Öffentlichkeit am 12. September 2017 muss verschoben werden bis alle Fakten auf dem Tisch liegen.

Dr. Michael P. Jaumann und Mitstreiter vom www.Muell-Konzept-Goeppingen.de

Artikel der NWZ