18.07.2017 – Ein heißes Eisen (Stuttgarter Zeitung)

Soll der Kreis dem Betreiber der Göppinger Müllvrbrennungsanlage (MVA) erlauben, größere Mengen zu
verbrennen? Welche Lasten kommen damit auf den Kreis zu, erhöht sich beispielsweise dadurch der Schadstoffausstoß? Und wiegt die in Aussicht gestellte Entlastung des Gebührenhaushalts von bis zu 19,5 Millionen Euro bis zum geplanten Abschalten des Müllmeilers im Jahr 2035 mögliche Restrisiken auf? Die Entscheidung über diese Fragen haben die Göppinger Kreisräte auf eine Sondersitzung am Mittwoch,
26. Juli, vertagt. Der Auslöser der Debatte ist der Antrag des chinesischen MVA-Betreibers Energy from Waste (EEW), die Entsorgungsmenge von derzeit 157 000 auf 180 000 Tonnen pro Jahr zu erhöhen.

Ein heißes Eisen